Magnesium ist ein echtes Multitalent im Körper – es unterstützt Nerven, Muskeln, Herz und sogar die Psyche. Besonders in den Wechseljahren, wenn Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder Erschöpfung häufiger auftreten, kann Magnesium gezielt eingesetzt werden. Doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium: Je nach Verbindung unterscheidet sich Wirkung, Verträglichkeit und Einsatzgebiet.
Schlaf & Stimmung: Magnesium-Bisglycinat
Diese Form ist besonders gut verträglich, beruhigend und unterstützt die Bildung des Neurotransmitters GABA. Perfekt bei Schlafstörungen, innerer Unruhe und Stimmungsschwankungen.
Konzentration & Gehirn: Magnesium-L-Threonat
Dringt direkt ins Gehirn ein und steigert die synaptische Plastizität. Ideal bei Brainfog, Konzentrationsschwierigkeiten oder geistiger Erschöpfung.
Energie & Muskeln: Magnesium-Malat
Ein Energielieferant für Nerven- und Muskelzellen. Unterstützt die Mitochondrienfunktion und kann bei Müdigkeit, Fibromyalgie-Symptomen oder Restless Legs helfen.
Herz & Blutdruck: Magnesium-Taurat
Diese Verbindung wirkt kardioprotektiv und stabilisiert Herzrhythmus und Blutdruck. Gut geeignet bei Herzrasen oder nervös bedingtem Bluthochdruck.
Darm & Migräne
Sehr gut bioverfügbar und leicht abführend. Hilfreich bei Verstopfung, Muskelkrämpfen oder als Migräneprophylaxe.
Akute Darmträgheit: Magnesium-Oxid
Enthält viel Magnesium, wird aber schlecht aufgenommen. Eignet sich eher kurzfristig zur Linderung von Verstopfung – nicht für eine zuverlässige Versorgung.
Fazit
Magnesium kann in den Wechseljahren ein wertvoller Begleiter sein. Die Wahl der richtigen Form hängt von deinen individuellen Beschwerden ab – ob Schlafprobleme, Brainfog, Erschöpfung oder Herzbeschwerden.
